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Die Sprache der Einheit

Jürgen Große
Die Sprache der Einheit
Ein Fremdwörterbuch
Reihe: Einzeltitel
Auflage: 1
Umfang: 572 S.
Format: 17 x 24 cm
Ausstattung: Hardcover
Abb.:
ISBN: 978-3-86408-255-9
Versand: kostenlos
Preis enthält 5% MwSt.
Über 2000 westdeutsche Wörter und Wendungen ...

Bewertung: 4.1/5 (16 Stimmen)

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Inhalt

30 Jahre sind sie nun wieder dabei, und noch immer finden sie nicht überall Verständnis: die Westdeutschen. Jahrzehntelang hatten sie eine nationale Phantomexistenz geführt. Das wurde mit der deutschen Vereinigung sichtbar. Der Begegnung mit fremden Lebensformen – jenseits von Tourismus und Gastronomie – entwöhnt, trafen sie auf eine zumeist hochdeutsch sprechende Bevölkerung. Mißverständnisse waren unvermeidlich. Sprachwissenschaftliche Analysen lassen zwar keinen Zweifel daran, daß das Westdeutsche zur indoeuropäischen Sprachfamilie gehört. Dennoch zeigt dieses Idiom zahlreiche Eigenarten. Modernes Westdeutsch umfaßt weniger Wörter und somit geistige Artikulationsmöglichkeiten als das Hochdeutsche. Dafür überrascht es mit interessanten Schrumpfformen und Wucherungen. Am meisten faszinieren seine schutz- und haltgebenden Milieudialekte, die dieses Wörterbuch genau seziert.


Der Sprachführer für vereinigte Deutsche bietet:

  • über 2000 westdeutsche Wörter und Wendungen,
  • grammatische Abweichungen vom Hochdeutschen in leicht faßlicher Darstellung,
  • Sprachbeispiele aus allen politischen, sozialen und intellektuellen Milieus,
  • authentisches Westdeutsch dank Originalzitaten von mehr als 300 Prominenten und solchen, die es beinahe geworden wären,
  • ein Personenregister zum Nachschlagen, sich darin Vermissen und Aufatmen.

Pressestimmen:

  • „Alle, die sich immer schon wunderten, weshalb sich die Öffentlichkeit bei jedem Mauerfall- und Wendejubiläum bloß über die ostdeutsche Seele beugt und nicht auch über die westdeutsche, können sich über dieses Geschenk freuen …“
    Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
  • „Gut 500 Seiten … Sprache von Politik- und Medienbetrieb, die Förmliches und Flapsiges nicht zu trennen weiß, die sich selbstbewußt spreizt und bläht und sich dessen nicht schämt.“
    Bayern 2
  • „Jürgen Große hält sein im Vorwort gegebenes Versprechen: ‚An Absonderlichem und Befremdlichem wird kein Mangel sein.’“
    Neues Deutschland
  • „Ein Pandämonium des linguistischen Grauens ebenso wie ein Panorama der semantischen Hochstapelei.“
    Schattenblick
  • „Ein Wörterbuch für alle, die an der Sprache unserer Zeit oder auch nur des Zeitgeistes verzweifeln, aber mehr ahnen als wissen – warum.“
    Das Blättchen. Zweiwochenschrift für Politik, Kultur und Wirtschaft
  • „Es gibt hier viel zu lernen und zu lachen. … ‘Die Sprache der Einheit‘ sollte in allen Journalistenschulen Pflichtlektüre werden.“
    Junge Welt
  • „Endlich wird hier die spezifische Kultur und Sprache der sogenannten ‚Alten Länder’ systematisch jenem blinden Fleck entrissen, der sie seit der Wiedervereinigung unsichtbar zu machen droht.“
    Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

Autor/Autorin | Herausgeber/Herausgeberin

Jürgen Große

Jürgen Große (geb. 1963) ist Ideenhistoriker und lebt als freier Autor in Berlin. Er erforscht die jüngere Geistesgeschichte Europas, Schwerpunkt: Sonderwege und Sackgassen.
Bisherige Veröffentlichungen: Der beglückte Mann. Posterotische Meditationen (2015), Erlaubte Zweifel. Cioran und die Philosophie (2014), Die Arbeit des Geistes (2013), Lebensphilosophie (2010), Ernstfall Nietzsche. Debatten vor und nach 1989 (2010), Philosophie der Langeweile (2008), Kritik der Geschichte. Probleme und Formen seit 1800 (2006).

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